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Shops und Marktplätze verbinden

AnleitungZuletzt geprüft am 18.10.2026

WooCommerce-, Shopware-6- und Shopify-Shops sowie die Marktplätze Kaufland und OTTO Market mit allverto verbinden, Abgleich von Aufträgen, Beständen, Versand und Stornos verstehen, Zuordnungen und Artikel-Upload einrichten und Kanäle verwalten.

Verbundene Shops liefern ihre Bestellungen automatisch als Aufträge an allverto. Umgekehrt meldet allverto verfügbare Bestände und versendete Bestellungen an den Shop zurück.

Was wird abgeglichen?

RichtungWasWann
Shop → allvertoneue Bestellungen als Aufträgealle 2 Minuten
allverto → Shopverfügbare Bestände (bei erlaubten Überverkäufen mindestens die eingestellte Menge)alle 10 Minuten und sofort nach Wareneingang oder Versand
allverto → Shopversendete Bestellungen mit Sendungsnummer (WooCommerce: abgeschlossen, Shopware: Lieferstatus „Versandt“, Shopify: erfüllt)beim Versand
allverto → ShopStornos, die du in allverto auslöst (ganzer Auftrag, je nach Shop auch einzelne Positionen)innerhalb weniger Minuten
allverto → ShopZahlungseingang: in allverto bezahlte Aufträge werden im Shop als bezahlt markiert (WooCommerce, Shopware, Shopify – nur wenn eingeschaltet)mit dem nächsten Auftragsabruf
allverto → ShopArtikeldaten (Titel, Texte, Preise, Bilder …) über den Artikel-Upload – nur wenn eingerichtetnach Zeitplan oder von Hand

Verbinden lassen sich die Shops WooCommerce, Shopware 6 und Shopify sowie die Marktplätze Amazon, eBay, Kaufland und OTTO Market. Amazon und eBay verbindest du über die Anmeldung beim Marktplatz – siehe Amazon anbinden und eBay anbinden. Den eigenen allverto Shop verbindest du über seinen Sync-Benutzer; allverto überträgt dann zusätzlich den kompletten Katalog – siehe allverto Shop verbinden.

Bei den Marktplätzen meldet allverto zusätzlich den Preis (Kanalpreis aus dem Artikel) und übernimmt Positionsstornos des Marktplatzes – siehe Marktplätze: Kaufland und OTTO Market.

Außerdem verbindest du den Shop PrestaShop (Webservice) und die Marktplätze MediaMarkt/Saturn, Conrad, Decathlon & Co. (alle Marktplätze auf Mirakl), bol.com und Allegro – siehe Weitere Marktplätze.

So werden Bestellungen übernommen

  • Artikel werden über die Artikelnummer (SKU bzw. Produktnummer) zugeordnet – Groß-/Kleinschreibung spielt keine Rolle. Varianten ordnest du über die Artikelnummer des Kindartikels zu; bei WooCommerce lädt allverto dafür die Varianten variabler Produkte einzeln und meldet ihren Bestand je Variante. Eine Stückliste (Set) wird als Set übernommen und reserviert ihre Komponenten.
  • Unbekannte Artikelnummern werden als freie Position übernommen und im Abgleich-Protokoll genannt. Ebenso Vaterartikel (nicht verkaufbar) und Konfigurationsartikel, deren Komponenten du im Auftrag noch wählen musst.
  • Kunde wird über die E-Mail-Adresse wiedererkannt, sonst neu angelegt. Rechnungs- und Lieferadresse kommen aus der Bestellung.
  • Versandkosten werden eine eigene Position, Rabatte und Gutscheine (Shopware, Shopify) eine Abzugsposition je Steuersatz. Gebühren aus WooCommerce (Nachnahme-, Zahlart-, Verpackungs- oder Pfandzuschläge) kommen als eigene Positionen. Preise ohne Steuer (z. B. Shopware-B2B „netto“) rechnet allverto in Bruttopreise um. Weicht die Summe der Positionen von der Summe im Shop ab, steht ein Hinweis mit der Bestellnummer im Abgleich-Protokoll.
  • Steuer: Liefert der Shop eine USt-IdNr. (WooCommerce-Plugins, Shopware, Amazon Business, allverto Shop) und rechnet die Bestellung ohne Steuer, übernimmt allverto sie als innergemeinschaftliche Lieferung; steuerfreie Bestellungen ins Drittland als Ausfuhr – jeweils mit 0 % statt des Regelsatzes. Meldet der Shop eine Inlandsbestellung als steuerfrei, rechnet allverto mit dem Regelsatz und schreibt einen Hinweis ins Protokoll.
  • Zahl- und Versandart stehen in der Notiz des Auftrags. Mit den Zuordnungen setzt allverto zusätzlich die Zahlungsart des Auftrags und die Kundengruppe neuer Kunden. Bezahlte Bestellungen kommen als „Bezahlt“ an; wird eine Bestellung später bezahlt oder storniert, zieht allverto den Status nach.
  • Jede Bestellung wird nur einmal übernommen. Bereits abgeschlossene oder stornierte Bestellungen werden beim ersten Abgleich nicht importiert; der erste Abgleich holt die letzten 30 Tage.
  • Fehlerhafte Bestellung: Lässt sich eine Bestellung nicht übernehmen, übernimmt allverto die übrigen trotzdem und nennt sie im Abgleich-Protokoll mit Bestellnummer und Grund. Der nächste Abgleich versucht sie erneut; nach fünf Fehlversuchen läuft der Abruf an ihr vorbei – das Protokoll weist weiter auf sie hin.
  • Storno im Shop: Storniert der Shop eine Bestellung, storniert allverto den offenen Auftrag und gibt die Reservierung sofort an alle Kanäle frei. Ist der Auftrag schon teilweise geliefert, storniert allverto nicht – der Hinweis steht im Protokoll und im Verlauf des Auftrags.

Bevor du anfängst

  • Verbinden und verwalten dürfen Rollen mit dem Recht „Verkaufskanäle verbinden“ (in der Regel Inhaber und Administration). Ansehen darf die Seite auch, wer „Aufträge ansehen“ hat.
  • Je nach Shopsystem brauchst du Zugangsdaten mit den passenden Rechten – siehe die Anleitungen unten.
  • Wie viele Onlineshops und Marktplätze du verbinden kannst, hängt vom Paket ab (Jolle 1 und 1, Kutter 2 und 3, Frachter 5 und 10, Flotte unbegrenzt) – siehe Pakete und Grenzen. Die Seite Verkaufskanäle zeigt unter der Überschrift, wie viele davon belegt sind. Ist die Grenze erreicht, erscheint statt des Assistenten ein Hinweis mit dem Weg zum Paketwechsel; bereits verbundene Kanäle laufen immer weiter.

Schritt für Schritt: WooCommerce verbinden

  1. In WooCommerce: WooCommerce → Einstellungen → Erweitert → REST-API öffnen, Schlüssel hinzufügen, Beschreibung „allverto“, Berechtigung Lesen/Schreiben. Consumer Key und Consumer Secret kopieren – das Secret zeigt WooCommerce nur einmal an.
  2. In allverto: Bereich Verkauf → unten links Einstellungen → im Fenster Verkaufs-Einstellungen unter Kanäle den Punkt Verkaufskanäle.
  3. Klick auf Shop verbinden und wähle WooCommerce (zur Auswahl stehen außerdem Shopware 6, Shopify und allverto Shop).
  4. Trage Name in allverto (so erscheint der Kanal in Listen und Filtern), Shop-Adresse (z. B. https://mein-shop.de), Consumer Key und Consumer Secret ein.
  5. Wähle eine Auftragsfarbe – mit ihr werden die Aufträge dieses Shops in Auftragsliste, Versand und Kommissionierung hinterlegt.
  6. Klick auf Verbindung testen und danach auf Verbinden. allverto holt sofort die ersten Bestellungen ab.

allverto speichert die Schlüssel verschlüsselt.

Schritt für Schritt: Shopware 6 verbinden

allverto nutzt die Admin-API von Shopware 6 (ab Version 6.4) über eine eigene Integration.

  1. In der Shopware-Administration: Einstellungen → System → Integrationen → Integration hinzufügen, Name „allverto“.
  2. Rechte vergeben – entweder Administrator aktivieren (einfachster Weg) oder eine Rolle zuweisen, die mindestens darf:
    • Bestellungen: ansehen und bearbeiten (Lieferstatus und Sendungsnummer setzen)
    • Produkte: ansehen und bearbeiten (Lagerbestand)
    • Verkaufskanäle: ansehen
  3. Zugangs-ID (beginnt meist mit SWIA) und Sicherheitsschlüssel kopieren. Den Schlüssel zeigt Shopware nur beim Anlegen an.
  4. In allverto: Verkaufskanäle → Shop verbinden → Shopware 6. Trage Name in allverto, Shop-Adresse (ohne /admin), Zugangs-ID und Sicherheitsschlüssel ein.
  5. Klick auf Verbindung testen. Danach kannst du einen Verkaufskanal wählen – allverto holt dann nur dessen Bestellungen. Mit Alle Verkaufskanäle kommen Bestellungen aller Verkaufskanäle.
  6. Auftragsfarbe wählen und auf Verbinden klicken.

Bestände gelten in Shopware für alle Verkaufskanäle gemeinsam; allverto setzt den Lagerbestand je Produktnummer. Hauptprodukte mit Varianten haben in Shopware keinen eigenen Bestand und werden übersprungen. Beim Versand trägt allverto die Sendungsnummer an der Lieferung ein und setzt den Lieferstatus auf Versandt – E-Mails an Kunden verschickt Shopware über den Flow Builder.

Schritt für Schritt: Shopify verbinden

allverto nutzt die Admin-API (GraphQL) über eine App, die nur in deinem Shop installiert ist.

  1. In Shopify: Einstellungen → Apps und Vertriebskanäle → Apps entwickeln → App erstellen, Name „allverto“. Bietet dein Shop das nicht mehr an, legst du die App im Shopify Dev Dashboard an und wählst in allverto die Anmeldung Client-ID und Client-Secret.
  2. Unter Konfiguration → Admin-API-Integration diese Bereiche (Scopes) auswählen und speichern:
    • read_orders – Bestellungen lesen
    • read_products – Produkte lesen (Artikelnummern)
    • write_inventory – Inventar lesen und schreiben (Bestand)
    • read_locations – Standorte lesen (Lagerort)
    • write_merchant_managed_fulfillment_orders – Fulfillment-Aufträge erfüllen (Versand melden)
  3. Damit Name, Adresse und E-Mail in den Bestellungen ankommen, den Zugriff auf geschützte Kundendaten erlauben.
  4. App installieren und unter API-Zugangsdaten den Admin-API-Zugriffstoken (shpat_…) einmalig aufdecken und kopieren.
  5. In allverto: Verkaufskanäle → Shop verbinden → Shopify. Trage Name in allverto und die Shopify-Adresse mein-shop.myshopify.com (nicht die eigene Domain) ein. Unter Anmeldung wählst du Admin-API-Zugriffstoken (Token einfügen) oder Client-ID und Client-Secret (App aus dem Dev Dashboard). Die API-Version ist auf die aktuelle stabile Version voreingestellt.
  6. Klick auf Verbindung testen. Fehlen Bereiche, nennt allverto sie einzeln. Danach den Lagerort für Bestände wählen (Standard-Lagerort: der Standort für Online-Bestellungen).
  7. Auftragsfarbe wählen und auf Verbinden klicken.

allverto setzt die verfügbare Menge am gewählten Lagerort; Artikel ohne Bestandsführung oder ohne Bestand an diesem Ort schaltet allverto dafür ein. Beim Versand erfüllt allverto die offenen Fulfillment-Aufträge der Bestellung mit Paketdienst, Sendungsnummer und Link zur Sendungsverfolgung; Shopify benachrichtigt den Kunden.

Schritt für Schritt: PrestaShop verbinden

allverto nutzt den Webservice von PrestaShop (Versionen 1.7, 8 und 9).

  1. Im PrestaShop-Backend: Erweiterte Einstellungen → Webservice öffnen und den Webservice aktivieren.
  2. Neuen Webservice-Schlüssel hinzufügen, Schlüssel erzeugen (32 Zeichen), Beschreibung „allverto“.
  3. Rechte vergeben (Ansehen, Ändern, Hinzufügen) für orders, order_histories, order_carriers, order_states, customers, addresses, countries, currencies, carriers, products, combinations, stock_availables und configurations. Speichern.
  4. In allverto: Verkaufskanäle → Shop verbinden → PrestaShop. Name, Shop-Adresse und Webservice-Schlüssel eintragen.
  5. Verbindung testen – fehlen Rechte, nennt allverto die Ressourcen. Dann Verbinden.

allverto holt Bestellungen samt Kunde, Liefer- und Rechnungsadresse, Rabatten und Geschenkverpackung, meldet den Bestand je Artikel bzw. Kombination (Artikelnummer der Kombination) und setzt versendete Bestellungen mit Sendungsnummer auf Versendet – PrestaShop schickt dem Kunden die Versandmail. Auf Wunsch meldet allverto Zahlungseingänge (Status Zahlung eingegangen) und Stornos (Status Storniert, nur ganze Bestellungen). Artikel mit erweiterter Lagerverwaltung (Bestand aus Lagern) führt PrestaShop selbst.

Marktplätze: Kaufland und OTTO Market

Bei Marktplatz-Aufträgen ist der Marktplatz führend: Positionen, Preise, Kunde, Rechnungsadresse und Zahlung ändern sich nur dort. Storniert der Marktplatz einzelne Stücke, senkt allverto beim nächsten Abgleich die Menge im offenen Auftrag (bzw. entfernt die Position) und rechnet die Summen neu; ist alles storniert, wird der Auftrag storniert. Das Abgleich-Protokoll nennt jede übernommene Stornierung.

RichtungKauflandOTTO Market
Marktplatz → allvertoBestellungen mit ihren Bestelleinheiten (je Stück eine), sobald sie versandbereit sind (nach der 15-minütigen Stornofrist)Bestellungen mit Positionen; „angekündigte“ Bestellungen kommen als offen, versandbereite als bezahlt
allverto → MarktplatzBestand, Preis und Bearbeitungszeit je Angebot (Unit)Verfügbarkeit und Preis je Artikelnummer (SKU)
Versand„Versendet“ je Bestelleinheit mit Paketdienst und SendungsnummerSendung mit Paketdienst, Sendungsnummer und Versandort
  • Zuordnung: zuerst über die Artikelnummer, sonst über die EAN im Artikelstamm. Kaufland ordnet Angebote grundsätzlich über die EAN zu – pflege sie deshalb im Artikel.
  • Preis: allverto meldet den Kanalpreis des Artikels (Artikelfenster → Reiter Preise → Kanalpreis für diesen Kanal, sonst der Verkaufspreis). Artikel ohne Preis bleiben unverändert.
  • Bestand: wie bei den Shops – verfügbarer Bestand, bei Sets der berechnete Set-Bestand, bei erlaubten Überverkäufen mindestens die eingestellte Menge.
  • Paketdienste: allverto übersetzt DHL, DHL Express, Deutsche Post, DPD, GLS, Hermes, UPS, FedEx und Speditionen in die Codes des Marktplatzes. OTTO kennt keine Deutsche Post – deren Sendungen meldet allverto als DHL.
  • Versandkosten und Steuersatz kommen aus der Bestellung; die Zahlung wickelt der Marktplatz ab.

Schritt für Schritt: Kaufland verbinden

  1. Im Kaufland Seller Portal anmelden (Händlerkonto, Inhaber- oder Admin-Rechte).
  2. Einstellungen → API öffnen und Client-Key (32 Zeichen) und Secret-Key (64 Zeichen) kopieren.
  3. In allverto: Verkaufskanäle → Marktplatz verbinden → Kaufland. Steht Kaufland schon unter „Noch nicht verbundene Shops und Marktplätze“, klick stattdessen auf dessen Karte auf Shop verbinden – bisherige Aufträge bleiben zugeordnet.
  4. Client-Key und Secret-Key einfügen, den Marktplatz wählen (Standard kaufland.de) und die Bearbeitungszeit in Werktagen angeben – allverto pflegt sie an allen Angeboten.
  5. Verbindung testen, dann Verbinden. allverto holt sofort die versandbereiten Bestellungen und sendet Bestand und Preise.

Schritt für Schritt: OTTO Market verbinden

  1. In OTTO Partner Connect anmelden. Gib dir in der Benutzerverwaltung das Recht API-Zugriff und melde dich neu an.
  2. Bereich API-Zugriff → Live (zum Ausprobieren Sandbox) → Neue App erstellen, Name „allverto“, Scopes Orders, Shipments, Availability und Products auswählen.
  3. Client-ID und Client-Secret kopieren – das Secret zeigt OTTO nur einmal an.
  4. In allverto: Verkaufskanäle → Marktplatz verbinden → OTTO Market (oder auf der vorhandenen Otto-Karte Shop verbinden). Client-ID und Client-Secret einfügen, bei einer Sandbox-App den Schalter Sandbox-App einschalten.
  5. Versandort PLZ und Versandort Ort, von dem aus du versendest. Leer übernimmt allverto die Adresse des Standardlagers.
  6. Retouren-Paketdienst: DHL, GLS oder Hermes – der Paketdienst deiner beigelegten Retourenetiketten (sonst Keiner).
  7. Verbindung testen, dann Verbinden. Fehlt der App ein Scope, nennt allverto ihn.

Weitere Marktplätze: MediaMarkt, Conrad, bol.com und Allegro

Auch hier ist der Marktplatz führend. Wie bei Kaufland und OTTO übernimmt allverto die Bestellungen, meldet Bestand und Preis (Kanalpreis aus dem Artikel) und meldet den Versand mit Paketdienst und Sendungsnummer. Die Versandfrist des Marktplatzes steht im Auftrag (Spalte Versand bis, Filter Versand heute fällig und Versandfrist überschritten).

Mirakl (MediaMarkt/Saturn, Conrad, Decathlon …)bol.comAllegro
AnmeldungAPI-Schlüssel und API-Adresse des BetreibersClient-ID und Secreteigene Allegro-App, Freigabe im Browser
Aufträgeneue Bestellungen nimmt allverto automatisch an; übernommen ab Zahlungseinzugalle Bestellungen mit eigenem Versandbezahlte Bestellungen (Nachnahme bestätigt)
Bestand und Preisje Angebot (Import beim Betreiber)je Angebotje Angebot, Preis in Złoty umgerechnet
VersandSendungsnummer und „versendet“ je Bestellungje Paket mit Positionen und Teilmengenje Paket mit Positionen
Stornoganze BestellungPositionen mit Grundim Verkäuferkonto

Schritt für Schritt: Mirakl-Marktplatz verbinden

  1. Im Back-Office des Marktplatzes (Mirakl) mit dem Händlerkonto anmelden.
  2. Oben rechts Mein Benutzerkonto → API-Schlüssel: Schlüssel erzeugen bzw. kopieren. Die API-Adresse nennt der Betreiber (z. B. https://betreiber.mirakl.net).
  3. In allverto: Verkaufskanäle → Marktplatz verbinden → MediaMarkt, Conrad & Co. Marktplatz wählen, API-Adresse und Schlüssel einfügen. Die Shop-ID brauchst du nur bei mehreren Shops.
  4. Neue Bestellungen automatisch annehmen eingeschaltet lassen – Mirakl verlangt die Annahme, erst dann zieht der Betreiber die Zahlung ein.
  5. Verbindung testen, dann Verbinden.

Schritt für Schritt: bol.com verbinden

  1. Im Verkäuferkonto von bol.com Instellingen → API-instellingen öffnen und einen API-Schlüssel für die Retailer API (Produktion) anlegen.
  2. In allverto: Verkaufskanäle → Marktplatz verbinden → bol.com, Client-ID und Client-Secret einfügen.
  3. Verbindung testen, dann Verbinden.

bol.com nennt keinen Steuersatz; allverto nimmt den Satz des Artikels im Lieferland. Bestand meldet allverto höchstens mit 999 Stück.

Schritt für Schritt: Allegro verbinden

  1. Auf apps.developer.allegro.pl mit dem Verkäuferkonto anmelden und eine App mit der Art „Die App hat keinen Zugriff auf einen Browser“ anlegen.
  2. In allverto: Verkaufskanäle → Marktplatz verbinden → Allegro, Client-ID und Client-Secret einfügen und Bei Allegro freigeben wählen.
  3. allverto zeigt einen Code. Allegro öffnen, anmelden und den Code bestätigen – allverto verbindet danach von selbst.

Allegro erneuert die Freigabe bei jeder Anmeldung; allverto speichert sie automatisch. Preise rechnet allverto vom Kanalpreis in Złoty um (Firmen- bzw. EZB-Kurs).

Kanäle verwalten

Die Seite Verkaufskanäle hat drei Abschnitte: Verbundene Shops und Marktplätze, Eigene Verkaufswege und Noch nicht verbundene Shops und Marktplätze. Jeder Kanal erscheint als Karte mit Status (Verbunden, Pausiert, Fehler beim Abgleich), den Aufträgen der letzten 30 Tage (davon offen), dem letzten Abgleich und der Auftragsfarbe. Auf der Karte stehen die Knöpfe Aufträge abrufen und Bestand senden sowie ein Menü ⋯ mit den wichtigsten Aktionen. Rechtsklick auf die Karte bietet alles, wofür deine Rolle das Recht hat – ohne „Verkaufskanäle verbinden“ nur Aufträge des Kanals. Was gerade nicht geht (keine Verbindung, pausiert, Abgleich läuft), ist ausgegraut und nennt den Grund:

  • Jetzt synchronisieren ▸ Aufträge abrufen bzw. Bestand senden, Sendungsnummern nachladen… – siehe Sendungsnummern vom Kanal
  • Shop verbinden… (nur bei noch nicht verbundenen Kanälen)
  • Verbindung testen
  • Verbindungseinstellungen… (WooCommerce: Versandnotiz, Shopware: Verkaufskanal, Shopify: Lagerort und API-Version, alle drei: Zahlungseingang melden, Kaufland: Marktplatz, Bearbeitungszeit und Angebote anlegen, OTTO: Versandort und Retouren-Paketdienst, Amazon: Marktplätze, FBA-Import und Rechnungsupload, eBay: Marktplatz, Amazon/eBay: Freigabe erneuern)
  • Zugangsdaten ändern… (WooCommerce, Shopware, Shopify) – siehe unten
  • Zuordnungen (Zahlart, Kundengruppe, Storno)… – siehe unten
  • Artikel-Upload… (WooCommerce, Shopware, Shopify) – siehe unten
  • Abgleich-Protokoll anzeigen – die letzten 30 Abgleiche mit Ergebnis und Meldungen
  • Aufträge des Kanals – öffnet die Auftragsliste gefiltert auf diesen Kanal
  • Umbenennen…
  • Auftragsfarbe ▸ – Farbe wählen, Keine Farbe oder Mit Vorschau wählen…
  • Abgleich pausieren / Abgleich fortsetzen
  • Verbindung trennen – siehe unten; bei nicht verbundenen Kanälen ohne Aufträge stattdessen Kanal löschen…

Wie oft ein Kanal abgleicht, stellst du in der Abgleichübersicht ein.

Zugangsdaten ändern

Brauchst du neue Schlüssel – etwa weil ein Shopify-Token abgelaufen ist, das WooCommerce-Secret erneuert wurde oder der Shop eine neue Adresse hat –, musst du die Verbindung nicht trennen:

  1. Rechtsklick auf die Karte (oder Menü ⋯) → Zugangsdaten ändern….
  2. Shop-Adresse prüfen und die neuen Zugangsdaten eintragen: WooCommerce Consumer Key und Consumer Secret, Shopware Zugangs-ID und Sicherheitsschlüssel, Shopify Admin-API-Zugriffstoken bzw. Client-ID und Client-Secret.
  3. Speichern. allverto prüft die Zugangsdaten zuerst beim Shop und speichert sie nur, wenn die Verbindung steht.

Verbindungseinstellungen (Verkaufskanal, Lagerort, API-Version), Angebotszuordnungen, Zuordnungen und bisherige Aufträge bleiben erhalten; der Auftragsabruf macht dort weiter, wo er war.

Verbindung trennen

Verbindung trennen löscht die gespeicherten Zugangsdaten und pausiert den Kanal. Das bewirkt:

  • Aufträge des Kanals bleiben erhalten; neue Bestellungen und Bestände werden nicht mehr abgeglichen.
  • Die Angebotszuordnungen (welcher Shop-Artikel zu welchem allverto-Artikel gehört) werden gelöscht und beim nächsten Bestandsabgleich neu aufgebaut.
  • Der Kanal zählt weiter gegen die Paketgrenze. Verbindest du ihn später über Shop verbinden auf seiner Karte wieder, belegt er keinen neuen Platz.
  • Nach dem erneuten Verbinden holt der erste Abgleich wieder die letzten 30 Tage; schon übernommene Bestellungen erkennt allverto und legt sie nicht doppelt an.

Willst du nur die Schlüssel tauschen, nimm stattdessen Zugangsdaten ändern….

Zahlungseingang an den Shop melden

Bucht allverto eine Zahlung zu einem Shop-Auftrag (Bankabgleich, Zahlung von Hand, Zahlungsanbieter), kann allverto die Bestellung im Shop als bezahlt markieren – so zeigen Shop und Kundenkonto den richtigen Stand, etwa bei Vorkasse oder Rechnung:

  • WooCommerce: Bestellungen in „Ausstehend“ oder „In Wartestellung“ gehen auf „In Bearbeitung“ (mit Zahlungsdatum und interner Notiz).
  • Shopware: die Zahlung der Bestellung geht auf „Bezahlt“.
  • Shopify: die Bestellung wird als bezahlt markiert (App-Bereich write_orders).

Einschalten: Rechtsklick auf die Karte → Verbindungseinstellungen… → Schalter Zahlungseingang an den Shop melden. Gemeldet werden Zahlungen ab dem Einschalten, jeweils mit dem nächsten Auftragsabruf. Bestellungen, die schon bezahlt aus dem Shop kamen, meldet allverto nicht zurück. Lehnt der Shop ab, steht das im Abgleich-Protokoll; allverto versucht es bis zu fünfmal erneut.

Versandnotiz an Kunden (WooCommerce)

Beim Versand schreibt allverto eine für den Kunden sichtbare Notiz an die WooCommerce-Bestellung (Paketdienst, Sendungsnummern, bei Teillieferungen die enthaltenen Artikel). Unter Verbindungseinstellungen… legst du fest:

  • Sprache der Versandnotiz: Nach Land der Rechnungsadresse (Standard) oder fest Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch, Spanisch, Niederländisch bzw. Polnisch.
  • Förmliche Anrede (Sie): aus = vertraute Anrede (du). Die Vorschau zeigt den Text.

Zuordnungen (Zahlart, Kundengruppe, Storno)

Rechtsklick auf die Karte → Zuordnungen (Zahlart, Kundengruppe, Storno)…. Oben wählst du die Art der Zuordnung:

  • Zahlarten: Jede Zahlart, die der Kanal schon geliefert hat, steht mit Schlüssel im Shop, Bezeichnung und Gesehen in der Liste. Wähle je Zeile die Zahlungsart in allverto. Ohne Zuordnung bleibt die Zahlungsart des Auftrags leer; der Bezahlt-Status kommt weiter aus dem Kanal.
  • Kundengruppen: Kundengruppe des Shops → Kundengruppe in allverto. Gesetzt wird sie nur bei Kunden ohne Gruppe – eine von Hand gewählte bleibt.
  • Stornogründe: je Grund in allverto der Code, den der Kanal beim Storno bekommt. Bei Shopify und Shopware gibt es zusätzlich den Schalter Kunden über das Storno benachrichtigen (E-Mail des Shops).

Noch nicht gelieferte Schlüssel trägst du unten unter Schlüssel hinzufügen ein. Danach Speichern.

Artikel-Upload (WooCommerce, Shopware, Shopify)

Rechtsklick auf die Karte → Artikel-Upload… überträgt Artikeldaten aus allverto in den Shop. Den Bestand meldet weiterhin der Bestandsabgleich.

  1. Unter Felder wählst du, was übertragen wird: Titel, Beschreibung, Preis (Kanalpreis, sonst Verkaufspreis), Bilder, Varianten, EAN/GTIN, Gewicht, Kategorien, Produktsicherheit (Hersteller, verantwortliche Person).
  2. Schalter Fehlende Artikel im Shop anlegen – aus: nur Artikel ändern, die es im Shop schon gibt (Zuordnung per Artikelnummer bzw. EAN).
  3. Schalter Neu angelegte Artikel sofort sichtbar schalten – aus: neue Artikel kommen als Entwurf bzw. inaktiv in den Shop.
  4. Speichern, dann Jetzt hochladen oder Alles erneut senden.

Den automatischen Upload schaltest du in der Abgleichübersicht ein (Zeile Artikel hochladen → Aktivieren). Unten im Fenster stehen der Stand im Shop („… angelegt, … zugeordnet“), der letzte Lauf und die Fehler je Artikel.

Sendungsnummern vom Kanal

Versendet der Shop, der Marktplatz (z. B. Amazon FBA) oder ein anderes Werkzeug eine Bestellung, übernimmt allverto die Sendungsnummern beim Auftragsabgleich – wie JTL-Wawi. Sie erscheinen im Auftrag unter Sendungen, rechts neben den Positionen und unter Versand → Sendungen → Vom Kanal, jeweils mit dem Hinweis vom Kanal, dem Paketdienst laut Kanal und dem Link zur Sendungsverfolgung.

  • Kanal-Sendungen haben kein Etikett aus allverto: Es gibt kein „Etikett anzeigen“, kein Stornieren, keinen Tagesabschluss und keine Versandkosten. Sie zählen nicht unter Etikett erstellt.
  • allverto schickt für sie keine Versandmeldung zurück an den Kanal – der Kanal kennt die Nummer ja schon. Im Verlauf des Auftrags steht „Sendungsnummer vom Kanal übernommen“.
  • Erkennt allverto den Paketdienst (DHL, DPD, GLS, UPS, Hermes …) und gibt es dafür einen Zugang mit eingeschalteter Sendungsverfolgung, wird auch der Zustellstatus abgerufen.
  • Jede Nummer wird je Auftrag nur einmal übernommen. Nummern deiner eigenen Etiketten, die der Shop nach der Versandmeldung zurückliefert, legt allverto nicht doppelt an.
  • Bestellungen, die der Shop schon als abgeschlossen meldet, werden weiterhin nicht neu importiert – nur vorhandene Aufträge bekommen die Nummern.

Nachladen: Rechtsklick auf die Karte → Jetzt synchronisieren ▸ Sendungsnummern nachladen…, Zeitraum 30, 90 oder 180 Tage wählen und Nachladen. Der Abruf läuft im Hintergrund; das Ergebnis (x Aufträge, y Sendungsnummern) kommt als Meldung und steht im Abgleich-Protokoll.

Was die Kanäle liefern: Shopify (Fulfillments), WooCommerce (Plugins „Shipment Tracking“/„Advanced Shipment Tracking“, DHL for WooCommerce bei abgeschlossenen Bestellungen), Shopware 6 (Trackingcodes der Lieferung), allverto Shop, PrestaShop, MediaMarkt/Conrad & Co. (Mirakl), bol.com, eBay, OTTO Market und Allegro. Amazon und Kaufland geben über ihre Bestell-Schnittstelle keine Sendungsnummern heraus.

Häufige Fragen

Der Status zeigt „Fehler beim Abgleich“.

Öffne das Abgleich-Protokoll. Häufige Ursachen: Schlüssel bzw. Integration im Shop gelöscht oder ohne Schreibrecht, fehlende Shopify-Bereiche, Shop nicht erreichbar. Sind die Zugangsdaten ungültig, lege im Shop neue an und trage sie über Zugangsdaten ändern… ein – Trennen und neu Verbinden ist nicht nötig.

Was passiert, wenn der Shop zu viele Anfragen meldet?

Shopify begrenzt Abfragen über ein Kostenbudget, Shopware, Kaufland und OTTO über Anfragen je Sekunde. allverto wartet dann automatisch und versucht es erneut; gelingt es nicht, holt der nächste Abgleich alles nach.

Gibt es Webhooks?

Von den Shops empfängt allverto keine Webhooks: allverto fragt die Shops regelmäßig ab (Aufträge alle 2 Minuten, Bestände alle 10 Minuten). Mit Jetzt synchronisieren stößt du einen Abgleich sofort an. Für eigene Systeme sendet allverto dagegen ausgehende Webhooks (z. B. „Auftrag erstellt“, „Bestand geändert“) – siehe API und Webhooks.

Kann ein Kanal weiterverkaufen, wenn der Bestand leer ist?

Ja, je Artikel und Kanal: Artikelfenster → Reiter Verkaufskanäle → Regler Überverkäufe. Dann meldet allverto dem Kanal mindestens die eingestellte Menge (Standard 10 Stk), auch ohne Bestand. Siehe Verkaufskanäle im Artikel.

Ändert eine Auftragsänderung in allverto auch die Bestellung im Shop?

Nur Stornos: Die meldet allverto an den Kanal (siehe oben). Änderst du z. B. Positionen oder Adresse eines Shop-Auftrags in allverto, erfährt der Shop davon nichts – allverto weist beim Bearbeiten darauf hin.

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