Zugriff über die JTL-Datenbank
Den Umzug direkt aus dem SQL Server der JTL-Wawi lesen – mit vollständiger Historie, Abos, Eingangsrechnungen und Zählerständen der Nummernkreise.
Die JTL-Wawi speichert alles in einer Microsoft-SQL-Server-Datenbank, meist mit dem Namen eazybusiness. Über diesen Weg liest das Hilfsprogramm jtl-bridge die Daten direkt dort aus – ganz ohne REST-Server und App-Registrierung. Es ist der vollständigste Weg.
Was du brauchst
- Einen Rechner im Firmennetz, der den SQL Server der Wawi erreicht (oft der Wawi-Server selbst).
- Den Servernamen (oder die IP), ggf. die Instanz (z. B.
JTLWAWI) und den Port, falls nicht der Standard verwendet wird. - Einen Datenbank-Benutzer. Am besten legst du einen eigenen Benutzer nur mit Leserecht auf die Datenbank an – jtl-bridge schreibt nie etwas in deine Wawi.
Schritt für Schritt
- Öffne Einstellungen → Datenübernahme → Umzug von JTL-Wawi, Schritt Quelle verbinden, und wähle JTL-Datenbank.
- Fülle SQL-Server, Instanz (optional), Datenbank (meist
eazybusiness), Port (optional), Benutzer und Passwort aus. - Schalte Verbindung zum SQL Server verschlüsseln ein, wenn dein SQL Server verschlüsselte Verbindungen anbietet.
- Klicke auf Quelle speichern. Das Passwort wird verschlüsselt gespeichert und nur an jtl-bridge ausgegeben.
- Klicke rechts auf Import-Token erzeugen und kopiere das Token – es wird nur einmal angezeigt.
- Führe auf dem Rechner im Firmennetz zuerst die Prüfung aus:
jtl-bridge check --url https://erp.allverto.cloud --token avjtl_…jtl-bridge meldet die Wawi-Version, die Firma und prüft, ob alle benötigten Tabellen und Spalten vorhanden sind („Schema-Prüfung: alle benötigten Tabellen und Spalten vorhanden.“). - Danach lädst du hoch:
jtl-bridge upload --url https://erp.allverto.cloud --token avjtl_… - In allverto zeigt der Kasten Erkannte Quelle Version, Firma und den Zeitpunkt des letzten Uploads. Weiter mit Gefundene Daten.
Was nur über die Datenbank geht
- Abos (wiederkehrende Aufträge aus JTL)
- Eingangsrechnungen
- Positionen von Rechnungskorrekturen
- Zählerstände der Nummernkreise genau so, wie die Wawi sie führt
- Stücklisten-Komponenten, Attributnamen und SEPA-Mandate der Kundenbankverbindungen
Versionen
Die Datenbank-Struktur ändert sich zwischen Wawi-Versionen. allverto erkennt die Version und liest passend. Getestet ist der Weg für Wawi 2.1 und 2.2; ältere Versionen ab 1.5 lassen sich meist lesen, sind aber nicht getestet. jtl-bridge check meldet fehlende Tabellen oder Spalten, bevor etwas hochgeladen wird („FEHLT: …“ bzw. „Optional fehlt: …“).