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Zugriff über die JTL-Datenbank

AnleitungZuletzt geprüft am 15.10.2026

Den Umzug direkt aus dem SQL Server der JTL-Wawi lesen – mit vollständiger Historie, Abos, Eingangsrechnungen und Zählerständen der Nummernkreise.

Die JTL-Wawi speichert alles in einer Microsoft-SQL-Server-Datenbank, meist mit dem Namen eazybusiness. Über diesen Weg liest das Hilfsprogramm jtl-bridge die Daten direkt dort aus – ganz ohne REST-Server und App-Registrierung. Es ist der vollständigste Weg.

Was du brauchst

  • Einen Rechner im Firmennetz, der den SQL Server der Wawi erreicht (oft der Wawi-Server selbst).
  • Den Servernamen (oder die IP), ggf. die Instanz (z. B. JTLWAWI) und den Port, falls nicht der Standard verwendet wird.
  • Einen Datenbank-Benutzer. Am besten legst du einen eigenen Benutzer nur mit Leserecht auf die Datenbank an – jtl-bridge schreibt nie etwas in deine Wawi.

Schritt für Schritt

  1. Öffne Einstellungen → Datenübernahme → Umzug von JTL-Wawi, Schritt Quelle verbinden, und wähle JTL-Datenbank.
  2. Fülle SQL-Server, Instanz (optional), Datenbank (meist eazybusiness), Port (optional), Benutzer und Passwort aus.
  3. Schalte Verbindung zum SQL Server verschlüsseln ein, wenn dein SQL Server verschlüsselte Verbindungen anbietet.
  4. Klicke auf Quelle speichern. Das Passwort wird verschlüsselt gespeichert und nur an jtl-bridge ausgegeben.
  5. Klicke rechts auf Import-Token erzeugen und kopiere das Token – es wird nur einmal angezeigt.
  6. Führe auf dem Rechner im Firmennetz zuerst die Prüfung aus: jtl-bridge check --url https://erp.allverto.cloud --token avjtl_… jtl-bridge meldet die Wawi-Version, die Firma und prüft, ob alle benötigten Tabellen und Spalten vorhanden sind („Schema-Prüfung: alle benötigten Tabellen und Spalten vorhanden.“).
  7. Danach lädst du hoch: jtl-bridge upload --url https://erp.allverto.cloud --token avjtl_…
  8. In allverto zeigt der Kasten Erkannte Quelle Version, Firma und den Zeitpunkt des letzten Uploads. Weiter mit Gefundene Daten.

Was nur über die Datenbank geht

  • Abos (wiederkehrende Aufträge aus JTL)
  • Eingangsrechnungen
  • Positionen von Rechnungskorrekturen
  • Zählerstände der Nummernkreise genau so, wie die Wawi sie führt
  • Stücklisten-Komponenten, Attributnamen und SEPA-Mandate der Kundenbankverbindungen

Versionen

Die Datenbank-Struktur ändert sich zwischen Wawi-Versionen. allverto erkennt die Version und liest passend. Getestet ist der Weg für Wawi 2.1 und 2.2; ältere Versionen ab 1.5 lassen sich meist lesen, sind aber nicht getestet. jtl-bridge check meldet fehlende Tabellen oder Spalten, bevor etwas hochgeladen wird („FEHLT: …“ bzw. „Optional fehlt: …“).

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